Zweiunddreißig Kilo

Die fragile Leichtigkeit der fotografischen Körperbilder von
Ivonne Thein wirkt in ihren künstlichen, unnatürlichen Posen
verstörend und beunruhigend. Arme und Beine erscheinen
unnatürlich lang und dünn, in einigen Posen erschreckend
zerbrechlich die Präsentationsweisen von weiblichen Körpern
und Mode erscheinen eher wie schmerzhafte Verrenkungen.
Dabei berührt die Fotografin Fragen der Repräsentation,
gerade indem das Porträt in ihren Fotografien eine Leerstelle
markiert. Gleichzeitig stellt Thein die Rolle der Fotografie
zur Disposition, indem sie die Fotografien der Modelle so weit
»schönt«, dass sich Schönheitsideale ins Ekelerregende verkehren.
Die weibliche Figur auf den hermetischen Fotografien wird so
als konstruiert, artifiziell eine Puppe bloßgestellt.
(Quelle:
weltbild)






























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